Lehm ist wohngesund und einfach schön

Lehm gilt als der älteste Baustoff, den die Menschen zur Errichtung ihrer Behausungen eingesetzt haben.

in vielen südlichen Ländern werden handgeformte ungebrannte Lehmziegel heute noch zum Bau der Häuser

verwendet. In unseren Breitengraden erlebt der mineralisch Werkstoff eine Renaissance im Innenausbau

und bei der Gestaltung von Wänden und Decken. Verantwortlich sind seine unschlag-baren raumklimatischen Eigenschaften und die natürliche Optik einer Wandbeschichtung mit Lehm.

Aktive Luftverbesserung

Lehm kann bei hoher Raumluftfeuchtigkeit große Mengen Wasserdampf aufnehmen,

speichern und wieder abgeben, wenn die Luft etwa nach einer kräftigen Durchlüf-

tung wieder trockener ist. So sorgt er mit dafür, dass sich die relative Luftfeuchtig-

keit in einem Raum im idealen Bereich zwischen 45 und 55 Prozent bewegt. Als

Naturbaustoff selbst vollkommen schadstofffrei, kann Lehm aber noch mehr:

Lehm bindet Giftstoffe und Gerüche aus der Luft und trägt damit sogar aktiv zur

Verbesserung der Luftqualität bei.

Ein breites Sortiment

Die Produktpalette reicht von Trockenbauplatten über Lehm-Fertigelemente zur Errichtung von Trennwänden oder Raumteilern

Lehm-Unterputze, Edelputze, Streichputze und Farben aus Lehm.

Altbausanierung mit Lehmputz

Der alte nicht mehr gut haftende Putz wurde von uns entfernt, dann wurde ein

Lehm-Unterputz aufgetragen, danach erfolgte eine Schlußbeschichtung mit

Lehm-Edeldekorputz in zwei Farbtönen.

Wandheizung im Lehmputz

Mit einer Wandheizung in Verbindung mit Lehmputz, schaffen Sie sich Behaglichkeitszonen und ein angenehmes Wohnraumklima, dabei wird nicht die Luft direkt erwärmt, sondern es wird eine gleich-

mäßige wohltemperierte Wärmestrahlung erzeugt.

 

Bei konventionellen Heizungen wird nur die Luft erwärmt. Da sich die wärmsten Stellen an der Decke

befinden, bleibt der Fußraum kalt, dadurch beginnt eine Luftzirkulation, die ein ständiges Aufwirbeln von

Staub und Allergenen bewirkt. Hinzu kommt, dass die Luft austrocknet und so für ein ungünstiges

Wohnraumklima sorgt.

Die Heizungsrohre werden in Schleifen auf der Wand befestigt. Es wird eine erste Lage Lehm-Unterputz

aufgetragen, die bis zur Oberkante der Heizungsrohre flächenbündig abgezogen wird. Nach vollständiger

Trocknung wird eine zweite Lage Lehm-Unterputz bis zur Überdeckung der Heizungsrohre aufgetragen, in

die ein Armierungsgewebe eigebettet wird. Danach können dann die glatten Flächen, wie im rechten Wohnzimmerbild  zu sehen ist, mit Lehm-Edelputzen individuell gestaltet werden.

 

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